Irgendwas mit Medien? Meine Antwort

Der Weg zur Antwort

Zu Beginn des FSJ’s war ich noch weit weg von einer Antwort. Mein Ausgangspunkt war ein verzweifelter Kopf darüber, in welchen beruflichen Bereich ich gehen möchte. Was ich dafür lernen möchte, womit ich mich auseinander setzen will und kann und schlichtweg – was mich überhaupt interessiert.

Viel mehr aber noch war ich zu Beginn des FSJ‘s auch einfach zu wenig informiert. Wie ich schon in meinem Beitrag „Die Medien und ich“ (klickt unbedingt drauf, falls ihr ihn noch nicht zuerst gelesen habt) beschrieb:  Ich wusste einfach viel zu Im Internet informieren, was hinter den Medienberufen stecktwenig über die Vielfalt der Medien.  Wie viele Bereiche und damit auch Berufe darunter fallen, ist mir erst mit genügend Recherche klar geworden. 

Für mich war meine Antwort „Irgendwas mit Medien“ einfach immer nur eine Aussage dafür, dass ich etwas kreatives (schreiben/gestalten) machen möchte. Jetzt am Ende meines FSJ’s weiß ich, dass meine Antwort so gesehen einfach nicht passt. Ja, wenn ich Mediendesign studiere, mache ich etwas mit Medien. Aber da habe ich festgestellt, dass der zweite Wortteil des Studiengangs für mich der ausschlaggebende ist. Wie ich in meinem Beitrag rund um die Medien und mich beschrieb, hatte ich darauf gesetzt, dass ich nun am Ende des FSJ’s so weit bin und eine Antwort habe. Eine, nicht die Antwort. Und die kommt jetzt.

Zu allererst möchte ich mich für meine Zukunftsplanung gar nicht mehr so verstärkt den Medien zuordnen. Dieser Satz erscheint mir gerade fast unnötig, weil er so versteift klingt. Ich habe mich ja auch vorher nicht den Medien zugeordnet. Aber was ich damit sagen möchte, ist: Im Moment blicke ich erst mal auf das Studium (Mediendesign oder Sprachwissenschaften) und bin nun auf jeden Fall bereit dafür. Und währenddessen werde ich immer weiter herausfinden, wo genau ich danach arbeiten möchte. Aktuell am liebsten bei einer  Zeitung  oder einem  Verlag . Von der Möglichkeit eines Journalismus-Studiums, von der ich in meinem Medien-Beitrag noch sprach, habe ich mich erst einmal entfernt.

Einflüsse des FSJ‘s

Ich weiß gar nicht, wie viel mich dahingehend der Arbeitsbereich hier zu der Studiengangwahl geführt hat, da ich ja nun nicht (direkt) in den redaktionellen Bereich gehen werde. Wenn möchte ich da zwei Punkte nennen: 1. Die Bestätigung, die ich hier für meine kreativen Schreibfähigkeiten bekam (die ich ja auch für einen Blog für passend hielt). 2. Die Zeit, die ich durch das FSJ nun hatte, um mich intensiv mit den Möglichkeiten und Inhalten der verschiedenen Studiengänge auseinanderzusetzen.

Tatsächlich bin ich durch das eine Jahr also eher von den Medien „weggekommen“, als ihnen näher. Und das bitte nicht falsch verstehen: Hier in meinem Arbeitsalltag bin ich den Medien noch näher gekommen. Und auch das macht mir Spaß, bzw. hat mir sehr viel Spaß gemacht. Aber gedanklich bin ich immer mehr in den  Kunst-/Schreibbereich  gerutscht, den ich mit meinen Zielen (Verlag, Zeitung) nicht direkt als „Irgendwas mit Medien“ betiteln würde.

Wo ich mich jetzt sehe

Ich möchte die Medien-Bereiche, die es ja auch beim Verlag und bei der Zeitung gibt, dennoch nicht ganz aus den Augen verlieren. Wichtig ist mir nur, dass ich schon mal eine grobe Vorstellung habe, wo ich später arbeiten möchte. Ich bin natürlich offen für alle weiteren Erfahrungen und neuen Eindrücke im Studium, die meinen Verlags-Plan dann vielleicht noch erweitern.

Wie ich ja außerdem auch schon öfter auf meinem Blog erwähnte, ist das Presse- und Öffentlichkeitsarbeitseminar im FSJ für mich eine der aufschlussreichsten Erfahrungen gewesen. Das Arbeitsfeld möchte ich auf jeden Fall im Blick behalten und vielleicht lässt sich das irgendwann noch einmal vertiefen, mittels eines Praktikums oder sogar einer Ausbildung. Schließlich ergänzt sich die Öffentlichkeitsarbeit auch ganz gut mit meiner Faszination für die Werbung, sodass ich da schon mal einen weiteren Anhaltspunkt habe. Den werde ich nach dem FSJ nun im Hinterkopf behalten und vielleicht hat er dann ja auch einen großen Auftritt und kommt zum Einsatz. 

 

Wer mehr Input braucht:

Die Medien und ich

Ein Weg in die Medien: Kommunikationsmanagement

FSJ – und dann?

 

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