Meine Projektplanung

Falls ihr noch gar keinen Plan habt, wie wo wawarum auf einmal ein Projekt, dann lest am besten zuerst meinen Eintrag FSJ Kultur und die LKJ

Was ihr hier gerade lest, ist mein Projekt. Ich habe mir lange Zeit Gedanken gemacht, zu welchem Thema ich überhaupt ein Projekt machen möchte. Welche Themen interessieren mich? Was möchte ich vielleicht der Welt erzählen? Was bietet sich als Thema überhaupt an?

Projektidee

Und dann kommt die zweite Frage hinzu: In welcher Form will ich mein Projekt umsetzen? Infoveranstaltung, Ausstellung, Radiobeitrag, Film, Buch…

Der Blog war nicht meine erste Idee. Ich sammelte erst mal und machte mir ein paar Notizen. Mit darunter fielen zum Beispiel ein Schreibworkshop. Allerdings war der eher hinten an gestellt. Ich wusste von vorne rein, dass ich keinen großen Spaß haben würde, den dann wirklich zu veranstalten (trotz Schreibleidenschaft). Im Rennen dabei war auch noch „Irgendwas mit Medien?“ in Form einer Infoveranstaltung. Gleiche Begründung, wie beim Schreibworkshop, warum ich mich dann dagegen entschieden habe.

Was soll der ganze Quatsch hier?

Kommen wir nun zu meiner finalen Idee:Blog schreiben Projekt

 

 

 

 

 

Beim Einstiegsseminar sprachen wir auch über erste Projektideen (Ziemlich früh! Zu dem Zeitpunkt hatte sich nahezu noch niemand Gedanken drüber gemacht.). Da wurde tatsächlich auch schon der Blog bei mir genannt, der viel Zuspruch erhielt. Einige sagten auch, dass sie sich so etwas gewünscht hätten, um für sich im Voraus einige Fragen beantworten zu können. Das ermutigte mich irgendwo auch und kann eindeutig mit als Grund für den Blog genannt werden. Hinzu kam dann mein eigentliches Thema, das mich ja nun auch während des FSJ’s noch beschäftigt:  Wo sehe ich mich in den Medien?  Wie interessant finde ich welchen Bereich, um ihn vielleicht als späteren Beruf betrachten zu können. 

Und da diese Antwort/Frage „Irgendwas mit Medien(?)“ sehr präsent bei den meisten Gleichaltrigen ist – mir gehen die drei Worte schon selbst auf den Zeiger – möchte ich als Verbindung über die Möglichkeiten aufklären, die ich bei meinem FSJ kennengelernt habe. So soll es also nicht nur um das FSJ an sich gehen, sondern die Kombi: Was bringt es mir für die Zukunft? Wie bringt es mich meiner Antwort näher? Dahingehend hoffe ich, dass ich vielleicht auch eine neue Perspektive vermittle, in den Medienbereich einzutauchen. Und das nicht mit Wikipedia Artikeln und Studiuminfo Seiten, sondern wie ich es persönlich sehr viel angenehmer finde: mittels eines Blogs.

Die Umsetzung

Zu Beginn fing ich also an reichlich Listen zu schreiben. Darüber, welche Beiträge ich bezüglich des FSJ’s und welche ich zum Medien-Zukunfts-Bereich veröffentlichen möchte. Ich benannte die dann erst mal in einer Tabelle und schrieb mit der Zeit auf, was ich eventuell noch dafür benötigte (wie zum Beispiel Zusatzinfos von meiner Koordinatorin, bestimmte Bilder/Logos etc.). Dann fing ich erst mal munter an zu schreiben. Eine richtige Reihenfolge hatte ich da noch nicht. Ich befüllte die Themen mit Inhalt, zu denen mir zunächst ein guter Anfang einfiel. Ich versorgte einen meiner Notizblöcke regelmäßig mit überarbeiteten Skizzen zum Aufbau der verschiedenen Blog-Seiten sowie Logo-Ideen. An denen arbeitete ich dann anschließend mit einem Gestaltungsprogramm weiter. 

Schreiben und arbeiten

Parallel dazu informierte ich mich immer mehr über das genaue Erstellen eines Blogs. Was benötige ich alles dafür? Wie läuft die Installation genau ab? Ich las mir Tipps von Bloggern durch und notierte Begriffe und Anwendungen, die mir wichtig erschienen. Weitere Antworten auf meine Fragen lieferte mir dann eine private Ansprechperson, die mir freundlicherweise bei der Installation zur Seite stand. 

An der Stelle sollte ich mal generell meinen Dank an weitere freundliche Supporter von außen aussprechen: Ohne die FSJler*innen aus meiner Gruppe, als auch den kurz kennengelernten vom FSJ Politik sowie die Unterstützung eines Studenten hätte ich einen Teil meines Blogs gar nicht aufstellen können!

LKJ Infos zur Projektplanung:

Es folgte immer wieder das Durchlesen meiner bisher schon geschriebenen Texte. Einiges wurde gekürzt, neues hinzugefügt, die Rechtschreibfehler, Wortwiederholungen behoben – ein typisches Überlesen, das mir aber echt Spaß gemacht hat. Man sollte aber auch meinen, ich könnte meine Artikel bald auswendig aufsagen. Nach einer gewissen Zeit hatte ich immer ein wenig die Zusammenhänge der zukünftigen Einträge im Blick und fügte dann ggf. noch fehlende Infos hinzu, um die Texte auch unabhängig von einander lesbar zu machen. 

Nebenbei stand ich häufiger mal mit meiner Koordinatorin und einer weiteren LKJ Mitarbeiterin in Kontakt, um noch weitere Infos und Details sowie Logos zu erhalten (vielen Dank auch hier für die Unterstützung!). Die Einsatzstellenaustausch-Idee kam mir verhältnismäßig spät. Ich hatte dann aber gleich einen Plan, wie ich die noch umsetzen könnte: Ich nutzte das Zwischenseminar im Februar, um meinen FSJ Kollge*innen die Fragen zu stellen. Die überarbeitete ich dann direkt im Anschluss. 

Interview

Das Stressbarometer

Zwischen diesen einzelnen Schritten folgten immer wieder ein paar Momente der Verzweiflung, ob ich irgendetwas wichtiges vergessen hatte oder ob das alles so nachvollziehbar ist. Am schwierigsten war eigentlich die Überarbeitung, das möglichst alle Artikel zusammenhängen und (was ich erst nach dem Schreiben kontrollierte) jeweils Bezüge bilden. Das wiederum wollte ich dann in meinen Plantabellen festhalten und so weiter und so fort. Und dabei am besten noch alles im Blick haben! Ich wollte einfach alles perfekt und bündig zusammen haben – doch jedenfalls das perfekt gibt es einfach nicht. Und so bin ich, wie es jetzt ist, sehr zufrieden (auch wenn noch einige Dinge auf meiner To-Do-Liste stehen!) mit meinem eigenständigen Projekt! Sowieso macht es mir einfach sehr viel Spaß noch mal an etwas wirklich eigenem zu arbeiten und mir so auch noch eine kleine Herausforderung zu stellen. 

Projektarbeit im Arbeitsalltag

Die Blog-Vorarbeitung ließ sich mit der Zeit gut in meinen Arbeitsalltag integrieren und mit den Aufgaben hier koordinieren, sodass ich auch immer wieder wechseln konnte, wenn ich mit meiner Freiwilligenarbeit gut durchkam und Leerlauf hatte und andersherum beim Schreiben meines Blogs nicht mehr weiter wusste und z.B. lieber wieder meine VK’s weiter schreiben wollte. Ich bin also bisher rundum sehr happy mit meiner Projektidee!

 

Wer mehr Input braucht:

Einsatzstellenaustausch

Wie nutzt ihr das FSJ am besten?

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