Welche Seminare ihr machen müsst

Seminare. Pünktliche Anmeldung, wo muss ich hin, wie viele gibt es, woher weiß ich zu welchen ich muss und wann gehts denn los? Fragen über Fragen, die sich hier zum Glück ganz einfach beantworten lassen.

An- und Abmeldung

Eine allgemeine Übersicht erhaltet ihr vor Beginn des FSJ’s in eurem Infoprospekt. Dort steht auch eure Gruppe drin und und und. Ein heiliges Heft also.  Die genaue An-/Abmeldung zu den Seminaren erfolgt dann immer per E-Mail.  Heißt, ihr bekommt von eurer Koordinatorin/eurem Koordinator alle Infos noch mal als Dokument, wie die Anreise erfolgt, wann ihr da sein solltet und was ihr mitbringen müsst. Ganz simpel also!

Jahresverlauf

Wie viele Seminare gibt es?

Insgesamt müssen im FSJ Kultur 25 Seminartage wahrgenommen werden. Die braucht ihr auch unbedingt, damit das FSJ anerkannt wird! Wenn ihr an einem der Termine definitiv keine Zeit habt, kümmert ihr euch in Absprache mit eurer Koordinatorin/eurem Koordinator um eine Teilnahme am Seminar einer anderen Regionsgruppe (die Seminare der Gruppen finden alle zu unterschiedlichen Terminen statt).

Die 25 Seminartage stellen sich wie folgt zusammen: 5 Tage Einstiegsseminar, 1 Orientierungstag, 3 Freiwählbare Bildungstage, 5 Tage Zwischenseminar, 1 Flexibler Bildungstag, 5 Tage Großseminar, 5 Tage Abschlussseminar.

Für alle fünftägigen Seminare gilt meine obige Info mit dem Austausch per Mail. Auf die gleiche Art und Weise werdet ihr auch zum Orientierungstag eingeladen. Die drei Freiwählbaren Bildungstage wählt ihr zu Beginn eures FSJ’s selbstständig aus. Dafür gibt es ein Online-Portal, in das ihr euch eintragt und eure liebsten Wünsche abgebt. Den Link dazu gibt es auch im Voraus schon in eurem treuen Infoprospekt.

Zum Verständnis: Die drei Bildungstage gehören zusammen, sind wie ein kleines Seminar. Also entscheidet ihr euch für ein dreitägiges Seminar, nicht für drei verschiedene Tage!

Ich habe noch mal einen eigenen Blogeintrag zu meinem freiwählbaren Seminar gemacht. Den findet ihr am Ende von diesem hier.

Kulturtaschen

Freiwählbare Bildungstage

Um mal einen kleinen Eindruck über die Möglichkeiten zu verschaffen: 2019/2020 wurde für uns zum Beispiel  „Spurensuche“  angeboten, wo es darum ging seine Stärken zu erfahren, um aus denen seinen Beruf zu formen oder auch  „Licht an! Ton ab!“  zum Thema Veranstaltungstechnik,  „Mappenvorbereitung für Kunststudiengänge“ ,  „Irgendwas mit Medien“ , ein  „Label- und Musikbusiness-Workshop“  und viele weitere… also auf jeden Fall eine Auswahl, die in viele Bereiche greift.

Flexibler Bildungstag

Kommen wir zum Flexiblen Bildungstag. Den habe ich zugegebenermaßen am Anfang gar nicht gerafft und erst mal weggeschoben bis zum Einstiegsseminar. Da dann nachgefragt und auch eine hilfreiche Antwort bekommen. Praktisch ist es ein Hospitanztag, den ihr abhandeln könnt, wo ihr möchtet – nahezu. Er soll der beruflichen Orientierung dienen. Heißt ihr schnuppert in einen Beruf rein oder schaut euch mal eine Uni an. Der Tag kann auch bei einer anderen FSJ-Stelle passieren, was ich wahrscheinlich so machen werde. Dafür gibt es also kein festgesetztes Datum, es muss nur mit der Einsatzstelle abgesprochen sein und z.B. wie bei mir dann mit der Einsatzstelle, die ich besuche.

Von der LKJ werden aber auch Möglichkeiten angeboten, für die man sich anfangs anmelden kann. Diesjährige Veranstaltungsvorschläge waren zum Beispiel:  „Feminismus und Arbeitswelt“ ,  „Basiswissen: Word, Excel, Co.“  oder auch ein  Blick hinter die Kulissen der LKJ  selbst. Die Angebote fanden in diesem Jahr in Hannover bei der LKJ selbst statt.

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen Tag lang für ein Programm beim Seminar zu engagieren. Da ist es wichtig anzugeben, mit wem ihr zusammenarbeitet, was eure Idee ist und wann die Gestaltung passiert.

Wie genau die Formalitäten für den Bildungstag sind (Bescheinigung, Anwesenheit), weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht. Meine Anlaufstelle ist da wie immer meine Koordinatorin oder auch andere FSJler*innen, die den Tag schon gemeistert haben.

Orientierungstag

Der Orientierungstag beinhaltet, was er sagt: Orientierung. Zu meinem Glück fand er für meine Gruppe in Lingen statt, so hatte ich eine kurze Anreise und konnte sogar ausschlafen. Bei dem Tag ist der/die Koordinator*in dabei, evtl. noch jemand anderes des Teams und naja, ich nenne sie mal förmlich „Referent*innen“.

Der Tag soll also der eigenen Orientierung dienen. Denn auch das FSJ Kultur ist irgendwann zu Ende – was dann?

Charaktereigenschaften

Was sind eure Stärken, Schwächen, was ist euch im Leben wichtig, wo seht ihr euch in Zukunft, auch auf euer generelles Leben bezogen. Umgesetzt wurde das auch wieder mit zahlreichen Methodikspielen. Vervollständigt wurde unser Programm von zwei Referent*innen, die uns aus ihrer Berufslaufbahn erzählten und einige Tipps gaben. Das Verb „erzählen“ passt hier auch. Es war nämlich in keinster Weise ein stumpfes „Kinders ihr müsst das so und so machen“, sondern unterstützt durch persönliche Meinungen ein Einblick in mögliche Wege (mit Ups und Downs) zu einem kulturellen Beruf.

Muss für die Seminare Urlaub beantragt werden?

Nein. Die 25 Tage an Seminarprogramm müssen wahrgenommen werden und stehen euch daher zu. Das wissen die Einsatzstellen auch. Ihr müsst nur Bescheid geben, wann ihr weg seid. Dafür müsst ihr also keinen Tag eurer 25 Urlaubstage nutzen. Die An- und Abreise ist zeitlich immer innerhalb des 1. bzw. letzten Seminartages möglich, sodass ihr da nicht extra ein Tag vorher/nachher für die Reise frei nehmen müsst. Auch die restlichen Bildungstage müssen nur bekannt gegeben werden und so lange das mit dem Terminplan der Einsatzstelle klappt, gibt es da keine Hindernisse. Solltet ihr aber zum Beispiel euren Hospitanztag an einer weiter weg liegenden Uni/Berufsstelle o.ä. wahrnehmen und benötigt dazu An- und Abreise Tage, ist es nicht garantiert, dass die von der Einsatzstelle noch dazu gestellt werden. Eventuell müsstet ihr dafür dann Urlaub einreichen. Das klärt am besten immer noch einmal persönlich und vorher ab! Ansonsten seid ihr am Ende natürlich die Blöden und vielleicht genervt, weil ihr den Urlaub schon anders verplant hattet. Reden hilft, lieber einmal etwas mehr absprechen!

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Warum du dich auf die Seminare freuen kannst

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