Wie ich beim Radio gelandet bin

Erst mal Hallo – oder besser gesagt moin – und herzlich willkommen auf meinem neu gestarteten Blog. So wie ich das alles bisher mit reichlich Listen geplant habe, erwartet euch hier ein rund um Versorgungspaket über mein FSJ Kultur beim Radio und eine Antwort auf die Frage „Irgendwas mit Medien?“.

Kleine Vorstellung

Kurz zu mir: Ich bin 18 Jahre alt und habe 2019 mein Abitur gemacht. Bis dahin wohnte ich in einem wunderschönen Dörfchen mit einer größeren Entfernung zu allem, was Orientierung geben könnte – eben ein Dörfchen in einem Loch zwischen allem gefährlich Größerem. Für mein FSJ Kultur, das ich seit dem 01. September 2019 mache, bin ich dann ins schöne Emsland gezogen.

Radio Ems Vechte Welle

Quelle: Ems-Vechte-Welle

Und da bin ich nun – im Emsland. Besser gesagt in Lingen. Mein Arbeitsplatz ist nun seit gut sechs Monaten das Radio Ems-Vechte-Welle, das u.a. in Lingen sitzt. Für meinen Startschuss hier am 1. September 2019 (eigentlich 2., denn der 1. war gleich ein Sonntag) hat es um ehrlich zu sein gar nicht so viel gebraucht. Jedenfalls nicht an Zeit, denn die hatte ich eigentlich kaum noch übrig, als ich meine Bewerbung abschickte.

Wie ich zum Radio kam

Meine Antwort auf die Frage  „Und was willst du jetzt nach dem Abi machen?“  war die Gleiche wie von vielen anderen heutzutage: Irgendwas mit Medien. Irgendwann konnte ich es selbst schon nicht mehr hören. Ich stöberte im Internet nach Studiengängen und traf auf die interessant klingenden Medienwissenschaften. Allerdings war ich mir lange im Unklaren – Spoiler: Ich bins nach wie vor –, ob ich nicht doch lieber auf der kreativen Kunstschiene fahren möchte. Zu meiner Listensammlung kamen also Mediendesign, Kommunikationsdesign und weil’s so schön ist Medien- und Kommunikationsdesign.                

Mit Büchern arbeiten und lernenAls ich das Abi dann wirklich in der Tasche hatte, fiel mir nur plötzlich was blödes auf: Ich hatte gar keinen Bock mich in die Uni zu hocken und weiter stur zu lernen. Aus dem Schulalltag quasi in die nächste Prüfungsphase? Nö. Ich muss auch dazu erwähnen, dass sich meine Schulmotivation ab der 6. Klasse kurz und schmerzlos von mir trennte. Und wirklich nicht nur meine Motivation, auch meine Laune war oftmals echt im Eimer, dafür gibt es einen Haufen Zeugen.

Wie erfuhr ich vom FSJ Kultur?

So saß ich also zu Hause und wusste erst mal nicht weiter. Beworben habe ich mich für meine rausgefilterten Unis/Hochschulen „sicherheitshalber“ trotzdem. Und dann traf sich meine Mutter mit einer Arbeitskollegin, mit der sie – wie es ja so oft vorkommt – auf mich zu sprechen kam. Durch Zufall erzählte die Kollegin dann von einem FSJ Kultur. Ich kannte bisher nur die Bufdi Leute und eben das „ganz normale“ FSJ, das man dann größtenteils in sozialen Einrichtungen macht – wie es der Name schon sagt. Mir war schon seit längerem klar, dass ich in dem Bereich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht arbeiten werde, also hatte ich das schnell ausgeschlossen.

In dem Kulturbegriff sah ich nun neue Möglichkeiten. Inspirationen zum Freiwilligen Sozialen JahrIch stöberte mich also durch die Homepage der LKJ, von der mir meine Mutter anschließend erzählt hatte. Schnell fand ich ein paar Einsatzstellen, die mich ansprachen. Ich nahm die Challenge eines Mini-Motivationsschreibens an, denn das dafür vorgesehene Feld war  nun wirklich klein.

Neben der EVW, bewarb ich mich auch bei einem Kunstmuseum (wo, weiß ich schon gar nicht mehr) und einem Büro für Medienbildung in Darmstadt. Ich suchte also nicht nur in Niedersachsen, sondern deutschlandweit. Ihr könnt das Suchfeld aber auch ganz einfach beim Anmeldeportal der LKJ nach einer Stadt bzw. einem Bundesland filtern.

Einsatzstelle nach Orten suchen

 

Weitere Infos zum genauen Bewerbungsablauf erfahrt ihr auch im Interview mit meiner Koordinatorin: FSJ Kultur und die LKJ vertiefend 

 

Ich wurde jedenfalls nach kurzer Zeit von der LKJ „akzeptiert“ und weitergeleitet. Dann erhielt ich innerhalb der nächsten Tage eine Einladung zum Bewerbungsgespräch bei der EVW. Und das mithilfe viel zu wenig freier Felder beim Motivationsschreiben (ich hatte natürlich erst mal munter vorgeschrieben und musste dann so viel rauskürzen…). Motivationsschreiben für die BewerbungIch war echt erstaunt, wie schnell das ging und was ich für ein Glück hatte. Ich klärte einen Termin ab und machte mir gleich ein paar Notizen zur Einsatzstelle. Immerhin war die völlig unbekannt für mich. Bis zum geplanten Gesprächstermin wurde ich noch von dem Büro für Medienbildung in Darmstadt eingeladen, klärte dort ebenfalls einen Termin zum Gespräch ab.

Um es vorerst kurz zu fassen,

 

Wer mehr Input braucht:    

FSJ Kultur und die LKJ       

Die Medien und ich

Meine Reise von der Weser an die Ems

Wie ihr eure Bewerbung mit Leben füllt

 

hat sich die EVW für mich entschieden und ich habe mich nach einer Nacht drüber schlafen auch für sie entschieden. Das werde ich weiterhin bei jeder wichtigen Entscheidung so machen, schlafen hilft immer! 🙂

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